Tagesfahrt nach Aschaffenburg

  • Kunstreise am 03.12.2022

Christian Schad und Ernst Ludwig Kirchner

Zwei Künstlerleben im 20. Jahrhundert in Aschaffenburg

Aschaffenburg war über 40 Jahre die Heimat von einem der bedeutendsten Protagonisten der Moderne: Christian Schad. Das im Juni dieses Jahres neu eröffnete Christian Schad Museum in der Altstadt von Aschaffenburg widmet sich der Künstlerpersönlichkeit und seinem Werk im Kontext der historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Es präsentiert als einziges Museum weltweit alle Schaffensperioden des Meisters der „Neuen Sachlichkeit“ in einer Gesamtschau. Das architektonisch wie inhaltlich spannende und zeitgemäße Museum vereint die Höhepunkte aus dem umfassenden Nachlass, den Bettina Schad, die Witwe des Künstlers, im Jahr 2000 in die Christian-Schad-Stiftung Aschaffenburg überführt hatte.

Aschaffenburg ist damit weltweit der einzige Standort, der alle Schaffensperioden des „Meisters der neuen Sachlichkeit“ beleuchten kann. Im Erleben von Expressionismus, Dada-Bewegung, Neuer Sachlichkeit und Neorealismus wird ein Besuch des Museums zu einem faszinierenden Gang durch die europäische Kunst- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Die Eröffnungsausstellung besuchen wir am Vormittag geführt. Anschließend haben wir noch Gelegenheit, die benachbarte Kunsthalle Jesuitenkirche auf eigen Faust zu erkunden.
Die Kunsthalle, die sich in Wechselausstellungen der Klassischen Moderne und der Gegenwartkunst widmet, zeigt eine Retrospektive des Malers Albert Weisgerber (1878 -1915).

Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel

Der Jahrhundertkünstler Ernst Ludwig Kirchner wurde am 6. Mai 1880 in Aschaffenburg geboren. Das Leben am Bahnhof und die vorbeifahrenden Züge faszinierten ihn zeitlebens. Das Geburtshaus des expressionistischen Malers ist denkmalgerecht saniert worden und beherbergt seit einigen Jahren das Kirchnerhaus. Gezeigt werden Wechselausstellungen, die alle in Bezug zu Leben und Werk des genialen Malers stehen. Die aktuelle Schau widmet sich Erich Heckels Aquarellen und Zeichnungen aus sechs Jahrzehnten.

Als Mitglied der 1905 gegründeten Künstlergruppe Brücke schrieb Erich Heckel (1883-1970) gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl Kunstgeschichte. Auf der Suche nach dem Ursprünglichen thematisierten die jungen Künstler den Menschen in Bewegung und den Akt in der Natur. Nach Auflösung von der Brücke erfuhren Natur und

Menschenbild im Werk Heckels einen Wandel. Er erweiterte sein künstlerisches Schaffen zunehmend um Landschaften, Städteansichten und Stillleben. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem Erich Heckel-Nachlass in Hemmenhofen bieten einen Einblick in das Schaffen des Künstlers.

Die Ausstellung besuchen wir am Nachmittag ebenfalls geführt.

Reisepreis

  • pro Person bis 30 Teilnehmer: 90 € für Mitglieder, 105 € für Nichtmitglieder

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

  • Fahrt im 4*-Bus

  • Eintritte und Führungen durch das Christian-Schad-Museum und das Kirchnerhaus

  • sowie Eintritt in die Kunsthalle Jesuitenkirche

  • Trinkgelder

  • Info

Reisedaten

  • Abfahrt Talheim Firma Gross: 7.30 Uhr

  • Heilbronn Karlstraße: 8.00 Uhr

  • Rückkehr Heilbronn: ca. 19 Uhr

ANMELDUNG ab sofort und bis zum 19. NOVEMBER 2022 per Mail
(reisen@kunstverein-heilbronn.de) oder telefonisch (07131 – 83970)

Nach dem Anmeldeschluss erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung der Reise.